Meinem Selbstverständnis nach bin ich Philosoph, Wissenschaftler, Konstrukteur, Handwerker, Maler und Musiker. Studiert habe ich aber Medizin.
Nach dem Studium und einem Jahr als chirurgischer Assistenzarzt in einem kleinen Krankenhaus, wandte ich mich der Anästhesie zu und wechselte in eine große westdeutsche Universitätsklinik mit 1500 Betten. Nach der Facharztanerkennung und Promotion blieb ich dort weitere 12 Jahre, von denen ich 10 Jahre in Oberarztfunktion tätig war. Danach war ich bis 2014 in eigener Praxis tätig, zuletzt zusammen mit zwei Chirurgen in einem gemeinsamen ambulanten OP-Zentrum.
Neben meiner praktischen Tätigkeit als Anästhesist, Intensivmediziner und Notarzt beschäftigte ich etliche Doktoranden mit in meinem Fach üblichen pharmakologischen Vergleichsstudien. Im Rahmen eines fachübergreifenden von der DFG geförderten Projektes arbeite ich an einem Entscheidungsunterstützungssystem für die Anästhesie bei Herzoperationen mit. Später forschte ich hauptsächlich am Herz-Kreislaufsystem und der elektrischen Erregungsausbreitung im Herzgewebe. Neben dem Einsatz neuer Analysemethoden aus der nichtlinearen Dynamik führte ich dazu umfangreiche Simulationen mit sog. Zellulären Automaten durch. Das führte schließlich zu einem regen internationalen und interdisziplinären Austausch über die gerade entstehende Theorie der nichtlinearen dynamischen Systeme.
Parallel zu meiner späteren außerklinischen Tätigkeit war ich ein Jahrzehnt als medizinischer Gutachter in einer sog. "Benannten Stelle" tätig. Das sind staatlich akkreditierte Firmen, die sich mit der Konformitätsprüfung von Medizinprodukten für den europäischen Markt beschäftigen.
Ich bin verheiratet, Vater zweier erwachsener Kinder und Großvater zweier Enkelkinder. Seit 2014 bin ich im Ruhestand und widme mich meinen künstlerischen Ambitionen: Malen, Jazzpianospiel und Schreiben. Frühere Hobbies waren Joggen, Skilaufen und Drachenfliegen.
Über mich