Diese Seite existiert seit mehr als 25 Jahren. Anfangs präsentierte ich hier meine Malerei und nutzte das Medium Internet und die Programmiermöglichkeiten mit JavaScript spielerisch zu einer Art medialer Kunst, die ich NETart nannte.
Später benutze ich den Domainnamen zur Präsentation meiner Anästhesiepraxis. Mit dem Eintritt in eine Praxisgemeinschaft und der Gründung eines ambulanten Operationszentrums endete diese Zeit.
Später veröffentlichte ich Texte über Wachstum, ökonomische Themen und Geldtheorie.
Nach zehn Jahren Pause ist die Seite nun wieder online. Das Konzept wurde jedoch geändert. Zwar präsentiere ich nach wie vor einen Teil meiner Gemälde. Neu hinzugefügt sind auch einige meiner Kompositionen und ältere Publikationen zu ökonomischen Themen.
In der Hauptsache geht es mir aber um die Ereignisse der sogenannten Coronazeit. Anfangs war auch ich besorgt über das, was da möglicherweise auf uns zukam. Doch schon nach der Veröffentlichung der Studie, die der Bonner Virologe Streek in Heinsberg durchgeführt hatte, war mir klar, dass das Virus nicht schlimmer sein konnte, als eine starke Grippe. Im Mai 2020 schließlich, nach Veröffentlichung einer Studie von John Joannidis, dem wohl derzeit renommiertesten Epidemiologen der Welt, war mir klar, dass das Virus nicht gefährlicher war, als die altbekannte Grippe und dasss die ganze Aufregung deshalb völlig unbegründet war. Daraus schloss ich fälschlicherweise, dass sich die Hysterie um das neue Virus bald legen würde.
Aber das Gegenteil war der Fall. Obwohl die Zahl der Erkrankungen stark zurückging, schwang sich der Aktionismus unserer politischen Füherer zu einer Art Paranoia auf, die ich ebenso wie einige alte Kollegen, mit denen ich darüber sprach, nie für möglich gehalten hätte. Plötzlich spielte die ganze Welt verrückt, ohne dass es dafür einen rational begründbaren Anlass gegeben hätte.
Die Bundeskanzlerin verkündete, dass es sich um die schwerste Krise seit Ende des 2. Weltkrieges handeln würde. Der Virologe Drosten prophezeite, nachdem er zuvor wahrscheinlich auf Wunsch des Gesundheitsministers die Schwere der Krankheit bagatellisiert hatte, dass das Virus vor allem in Afrika zu unvorstellbaren Zuständen führen würde, die selbst die aus Katastrophenfilmen bekannten Bilder übertreffen würden. Allgemein machte sich Panik breit und erst recht, nachdem am 18.März 2020 ein Amateurfilm viral ging, der einen Miltärkonvoi in Bergamo zeigte, der angeblich Coronatote abtransportierte.
Schnell war für Bill Gates klar, "dass wir 7 Milliarden Menschen impfen werden". Darüber durfte er sich im April 2020 in den Tagesthemen der ARD 9 Minuten lang - zwischendurch einen Kaffee schlürfend - äußern. Der Journalist Ingo Zamperoni fungierte dabei als Stichwortgeber ohne eine einzige kritische Frage zu stellen, etwa die, ob er denn die 7 Millarden Menschen um ihr Einverständnis gebeten habe oder wer denn "wir" sei. Nichts davon.
Ursula von der Leyen lobte ihn mit den Worten "Thank you for your leadership, Bill" und Angela Merkel verkündete den Fernsehzuschauern, dass die Pandemie erst dann vorbei sei, wenn 7 Milliarden Menschen geimpft wären. Hat Merkel das wirklich geglaubt? Und was ist mit den restlichen 800 Millionen Menschen. Warum sollten die nicht geimpft werden?
Dem Fernsehkonsumenten wurde auf diese Weise klar gemacht, dass nur eine flächendeckende Impfung uns vor dem todbringenden Virus retten würde. Ehemalige Kollegen, mit denen ich über die Ereignisse sprach, waren ebenso entsetzt, wie ich. Offenbar entwickelte sich hier eine Massenhysterie, wie wir sie noch nie gesehen hatten und für die es keinen vernüftigen medizinischen Grund gab. Bestätigt wurde meine Einschätzung durch die Studie über die Auslastung der Krankenhäuser, die im Auftrag von Jens Spahn vom Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung im Frühjahr 2021 veröffentlicht wurde.
Etliche Paragraphen unseres Grundgesetzes wurden trotz verlässlicher Zahlen über die Ungefährlichkeit des Virus außer Kraft gesetzt oder galten nur für einen Teil der Bürger nicht mehr, nämlich für die, die sich weigerten, ihren Körper für einen Immunisierungsversuch mit einer völlig neuen Medikamentklasse zur Verfügung zu stellen. Begründet wurde dieses totalitäre Ansinnen mit einer moralischen Pflicht, nämlich Alte und Kranke vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen. Andernfalls müsse man den Druck auf die Impfunwilligen hochskalieren (Alena Buyx).
Mit unwahren Behauptungen über die Gefährlichkeit dieser neuen Variante des Coronavirus und einer angeblich drohenden Überlastung der Intensivstationen wurde die Drangsalierung von etwa einem Drittel der Bevölkerung begründet und über einen Zeitraum von fast 4 Jahren fortgesetzt. Mit der bereits Mitte 2021 widerlegten Behauptung, dass fast ausschließlich Ungeimpfte das Virus weiterverbreiten würden, wurden Impfunwillige ausgegrenzt. Das gipfelte in völlig absurde Begründungen. So führte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil im Norddeutschen Rundfunk zur sog. 2G-Regel (Zutritt nur für Genesene und Geimpfte) aus:" Wir machen das nicht, um die Ungeimpften zu drangsalieren, sondern um die Geimpften vor den Ungeimpften zu schützen!" Da stellt sich wohl auch der Dümmste die Frage, wozu dann die Impfung gut sein soll, wenn die Geimpften zusätzlich durch Isolation der Ungeimpften geschützt werden müssen?
Nun sollte man nicht Bosheit unterstellen, wenn Dummheit eine hinreichende Erklärung für einen derartigen Nonsense ist. Es sei denn, dass Bosheit und Dummheit als Paar auftreten, was wohl hier der Fall war. Der Schlaumeier Lauterbach erkannte nämlich den logischen Widerspruch Weils und wandelte die Begründung schnell ab. Die Ausgrenzung diene, so seine Einlassung, dem Schutz der Ungeimpften vor den Geimpften!
Er räumte also ein, was er offenbar gelesen hatte, nämlich dass die Geimpften zwar nicht unbedingt krank werden würden aber das Virus dennoch übertragen können. Lauterbach gab vor, die Ungeimpften wenigstens schützen zu wollen, wenn sie sich schon nicht für die Erduldung einer "nahezu nebenwirkungsfreien" Impfung entscheiden könnten. (Anm. von mir: Nebenher würden ja auch die Krankenhäuser durch die vermiedenen Infektionen entlastet.) Das ist fast so zynisch, wie der Spruch "Arbeit macht frei" über dem Eingangstor des Konzentrationslagers Auschwitz. Nach dem Motto: ich will nur das beste für Euch. Deshalb sperre ich euch aus.
Warum große Teile der Gesellschaft diesen kollektiven Irrsinn nicht erkannten und willig der Propaganda dieser unseligen Allianz aus "Public Private Partnership" unter Einbindung der Militärs widerstandslos folgte und sich gegen impfunwillige Mitmenschen aufhetzen ließen, wird vermutlich noch Generationen von Psychologen und Historikern beschäftigen.
Es geht mir nicht um die Bestrafung der Täter, wie häufig und auch nicht zu unrecht gefordert wird, noch um Rache, wie einer der größten Hetzer, nämlich der ehemalige Chefredakteur der Bildzeitung Nikolaus Blohme, glaubt unterstellen zu müssen. Es geht viel mehr darum, zu verstehen, warum ganz normale Menschen bereit waren, ihre Nachbarn, die lediglich die getroffenen Maßnahmen hinterfragten, zu Sündenböcken zu stempeln, ihnen zu drohen und sie zu nötigen. Es geht darum, zu verstehen, warum selbst völlig absurde Maßnahmen, wie z.B. nächtliche Ausgangsverbote ohne Widerspruch hingenommen wurden. Man durfte nicht mit seiner Ehefrau einen Abendspaziergang machen, aber mit seinem Hund. Beispiele dafür gibt es zuhauf von bekannten Politikern und Prominenten.
Es gibt deshalb eine Seite mit informativen Links, einen Blog und ein Archiv in dem ich aktuelle Themen ansprechen werde.